Salon_05: Thomas Neumann liest Wassili Schuckschin

Im Rahmen der »Woche der Sprache und des Lesens in Berlin« finden viele Lesungen statt:

www.sprachwoche-berlin.de

 

Gast bei 18m ist Thomas Neumann, er liest 3 Geschichten

des russischen Schriftstellers, Regisseurs und Schauspielers  

Wassilli Makarowitsch Schukschin:

 

Iwan, wo kommst Du denn her?

Ich glaube

und Die Stiefel


Beginn der Lesung ist um 19h, die Türen sind ab 18h geöffnet. Eintritt frei. 

 

 

 

Wassilli Makarowitsch Schukschin (*25. Juli 1929 in Srostki, Sibirien; † 2. Oktober 1974 in Kletskaja, bei Wolgograd) wurde Ende der 50er Jahre mit seinen sibirischen Kurzgeschichten bekannt, in denen er seine Zeit bei der Armee sowie seine Erfahrungen als Lehrer auf der Kolchose verarbeitet hatte. Nach einem Studium an der Moskauer Filmhochschule VGK debütierte er als Regisseur und Drehbuchautor mit dem Film Von einem, der auszog, die Liebe zu finden (1964). Sein Interesse galt den einfachen Menschen. In seinen Filmen und seiner Literatur war er bestrebt, ihre Schwierigkeiten, den Alltag zu meistern, zu zeigen. Damit gab er dem Kino und dem Theater der Sowjetunion in den 1970er Jahren neue Impulse. Er galt als Dissident und doch auch als ein »Held der Sowjetunion«. Die Menschen liebten und verehrten ihn. Als er 1974 im Alter von 45 Jahren starb, stand die Metropole Moskau für einen Augenblick still. Sein kurz zuvor fertig gestellter Film Roter Holunder (Schneeballstrauch) machte ihn zur Kultfigur und weit über die Grenzen der Sowjetunion hinaus auch hierzulande bekannt.